MainkaZin 2026-02

8 T.03 Wie am Ölhafen in Wesel aus Abgas wieder Rohstoff wird EIN TERMINAL , DAS SCHIFFSGASE AUFFÄNGT STATT ABLÄSST Am Standort Zum Ölhafen 1 in Wesel entsteht gerade ein modernes Schiffsterminal. Es dient künftig dazu, Gase aus Binnenschiffen aufzufangen und wieder nutzbar zu machen. So gehen wertvolle Stoffe nicht verloren, sondern bleiben im Kreislauf. Und so läuft es ab. Während ein Schiff entladen wird, saugen Anlagen die Gase direkt aus dem Tank ab. Von dort laufen sie durch ein langes Rohrleitungssystem zum Betriebsgelände. Dort werden sie behandelt und aufbereitet. Was bisher entwei- chen konnte, wird so zurückgewonnen. Was wir hier bauen Das Projekt bringt für uns viele spannende Herausforderungen mit. Wir errichten den Terminal und auch bei der Rohrbrücke, Übersichtsfotos vom Spundwandkasten am Rhein-Lippe-Hafen Blick in den Terminal über die die Gase zum Gelände geführt werden, haben wir mit- gewirkt. Die geplante Bauzeit liegt bei etwa neun Monaten. So ein Projekt verzeiht keine Nachlässigkeit. Tiefbau, Stahlbau und Betonarbeiten greifen hier eng ineinander und jedes Gewerk muss sitzen. Wichtig ist für uns dabei eine enge Abstim- mung mit allen Beteiligten, damit am Ende eine Anlage steht, die im Betrieb sicher läuft. Das Projekt in Zahlen  Betonbau: ca. 3.785 m³  Schalung: 4.000 m² Schalhaut  Bewehrung: 330 t  PE-Dichtungsbahn: 3.100 m² durch unsere Schwesterfirma Pleus Wenn das Terminal fertig ist, verbindet es Schiffsverkehr, Logis- tik und Industrie an einer Stelle. Und es sorgt dafür, dass aus Abgas wieder Rohstoff wird. Für uns ist es mehr als ein weiteres Bauprojekt. Wir bauen hier an einer Anlage mit, die echten Nutzen für die Umwelt bringt. Das motiviert. Unser Dank gilt allen Kolleginnen und Kollegen, die dafür sorgen, dass das Projekt jeden Tag wächst. Und wir danken unserem Kunden für das Vertrauen. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit. Kevin Elbers

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